Häusliche Gewalt
Der Begriff „häusliche Gewalt“ bezeichnet (unabhängig vom Tatort) körperliche, seelische und sexuelle Gewalthandlungen zwischen Erwachsenen in einer partnerschaftlichen Beziehung.
Ebenso können die gewalttätigen Handlungen zwischen Erwachsenen stattfinden, die in einer verwandtschaftlichen Beziehung zueinander stehen.
Täter häuslicher Gewalt sind überwiegend männlich.
Für viele Frauen (und deren Kinder) ist häusliche Gewalt durch den Partner alltägliche Realität, häufig über Jahre hinweg.
Das Phänomen der Gewalt gegen Frauen innerhalb enger sozialer Beziehungen ist weit verbreitet, quer durch alle Schichten, Altersgruppen, Nationalitäten und Religionen.
Frauen flüchten vor jahrelanger Misshandlung, vor fortgesetzten Einschüchterungen und Demütigungen, vor Prügeln und Kontrolle in allen Lebensbereichen, vor dem Einsperren, vor Vergewaltigung, Zwangsverheiratung oder gar Lebensbedrohung.
Stalking
Unter „Stalking“ versteht man das beabsichtigte und wiederholte (beharrliche) Verfolgen oder Belästigen einer Person, deren physische oder psychische Unversehrtheit dadurch bedroht und geschädigt werden kann.
Der Täter agiert auf unzumutbare Art und Weise z.B. durch ständige Telefonanrufe, unerwünschte Geschenke, Auflauern und Überwachen, Sachbeschädigungen bis hin zu Körperverletzungen und sogar Tötungsversuche.
Stalker können ehemalige Partner, aber auch Verwandte, Bekannte, Nachbarn, Kollegen oder auch völlig Fremde sein.
Stalking tritt sehr häufig - schlichtweg auch als Fortsetzung häuslicher Gewalt - nach einer Trennung auf. Man spricht hier vom „Ex-Partner-Stalking“.
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